DVT

Im Deutschen Fachverband für Verhaltenstherapie e.V. haben sich 2009 in der „Fachgruppe Schematherapie“ Mitglieder zusammengeschlossen, die im DVT die Verbreitung der Schematherapie fördern und organisieren möchten. Sprecher der Fachgruppe ist Herr Dr. Eckhard Roediger, stellvertretende Sprecherin ist Frau Dipl.-Psych. Christine Zens, Koordinatorin für Fortbildungsfragen ist Frau Dr. Eva Dieckmann.

 

Folgende Mindestanforderungen an eine Basisqualifizierung in Schematherapie wurden von der Fachgruppe am 3. 10. 2009 empfohlen:

 

  1. Approbation als PP oder KJP mit Vertiefungsverfahren VT oder ärztliche VT-Qualifikation,

  2. 60 UE Teilnahme an Workshops (darin sollten eine Einführung in das Schema- und Modusmodell sowie je ein Kurs zum Erlernen von Imaginationstechniken und Dialogen auf Stühlen enthalten sein),

  3. 10 Stunden Einzel- oder 40 Einheiten Gruppensupervision mit max. 4 Teilnehmern (durchschnittlich im Verhältnis 1:4),

  4. Den Nachweis von 3 supervidierten Behandlungsfällen, davon ein Fall mit mindestens 50 und zwei Fälle mit mindestens 25 Sitzungen,

  5. Teilnahme an einer schematherapeutischen Selbsterfahrungsgruppe über mindestens einen Tag oder 5 Stunden Einzelselbsterfahrung.

 

Alle Elemente müssen von ISST-zertifizierten Dozenten (im Besitz der „Advanced Certification“) geleitet werden. Die Gesamtbescheinigung wird auf Wunsch von dem Fortbildungsinstitut ausgestellt, bei dem der größte Teil der Module durchgeführt wurde. Module aus allen ISST-zertifizierten Curricula werden vom ausstellenden Institut anerkannt.